Riesen Erfolg für Kira und Nico im Mixed duet!!!

 

Bereits bei ihrem 1. internationalen Einsatz als neu formiertes Mixed Duett errangen die Synchronschwimmer Kira Terwesten und Nicolas Janssen (beide Jg. 2000) vom Schwimmverein Willich 1965 e.V. am vergangenen Wochenende eine hervorragende Silbermedaille.

Bei den Czech Open Christmas Prize im Synchronschwimmen in Prag am 01.-03.12.2017 nahmen über 230 Aktive aus 16 Nationen in 2 verschiedenen Altersklassen teil. Das kleine Team aus den beiden Aktiven Kira und Nico,  sowie  Trainerin Birte Hohlstein-Janssen und Wertungsrichterin Silke Hohlstein-Terwesten war dabei einziger deutscher Vertreter und auch stolz die Farben des Schwimmverein Willich auf einem so bedeutenden Wettkampf  vertreten zu dürfen!

In der Kategorie Mixed duet in der offenen Klasse mussten sich Kira und Nico nur dem viel älteren und erfahreneren Duett aus Tschechien (Jg. 76+97) geschlagen geben. Viel Applaus gab es aber für ihre gelungene Choreografie auf verschiedene Versionen- u.a. Techno- von „Barbie Girl“, was sie zu den Publikumslieblingen und Gewinnern der Herzen machte!

Neben dem Wettkampf stand bei winterlichen Temperaturen natürlich auch noch ein kleines Sightseeing Programm auf der Liste. So haben die vier nicht nur die Prager Burg incl. dem größten geschlossenen Burgareal erkundet, sondern sind auch (mit gefühlt 1000000 anderen Touristen) die Karlsbrücke entlanggeschlendert und haben sich von dem mittelalterlichen Flair der Stadt einfangen lassen.

Kira Terwesten top beim 3. Rhein – Wupper All stars

 

Erstmals seit vielen Jahren konnte der SV Willich 1965 e.V. am 03.10.17 im heimischen Variobad einen Wettkampf im Synchronschwimmen ausrichten.Das nutzte der Gastgeber aus und war beim 3. „All stars“ Wettkampf des Bezirks Rhein- Wupper- wo in 2 verschiedenen Leistungsklassen unterschiedliche Inhalte an Land und im Wasser abgetestet werden- mit 16 Aktiven im Alter von 8-51 Jahren auch erfolgreichster Verein.

In der Leistungsklasse gewann Kira Terwesten (Jg.  2000) souverän mit großem Vorsprung zum 3. Mal in Folge, ihre Mutter Silke Hohlstein-Terwesten, die in dieser Klasse als älteste Schwimmerin an den Start ging, wurde hier hervorragende 3., Sina Leiding (Jg. 04) als 4. und Denise Schulz (Jg. 04) als 7. rundeten das gute Ergebnis hier ab.

Beste Willicherin in der Nachwuchsklasse wurde Larissa Drechsler als 4.  Auch alle weiteren Willicher Synchros konnten mit guten Leistungen überzeugen.

Erstmals war neben Nicolas Janssen, der 1. in der männl. Nachwuchsklasse geworden ist, auch Benedict Thon (beide Jg. 2000) als männliche Verstärkung am Start. Das ist besonders beachtlich, wenn man bedenkt, daß momentan in Deutschland nur 4 männliche Synchronschwimmer diesen Sport auf Wettkampfebene ausüben, wovon 2 aus Willich stammen.

Riesen Ehre für Silke Hohlstein-Terwesten!!!

Silke Hohlstein-Terwesten, bekannte Synchronschwimmerin und Trainerin beim SV Willich 1965 e.V., wurde am 15.09.2017 in Dallas/USA während einer beeindruckenden Feier offiziell in die International Masters Swimming Hall of Fame (IMSHOF) aufgenommen.

Damit wurden nicht nur ihre insgesamt 11 Weltmeistertitel und viele deutschen und europäischen Titel  und Medaillen seit ihrer 1. Teilnahme an Masters-Weltmeisterschaften 1994 honoriert, sondern auch ihr Kampfgeist, sich nach 2 schweren Schicksalsschlägen mithilfe ihres Sports wieder ins Leben zurück zu kämpfen und damit ihre Vorbildfunktion für viele andere Sportler.

In ihrer emotionalen Rede dankte Silke ihrer Mutter Ingeborg Hohlstein, die mehr als 4 Jahrzehnte als ihre Trainerin an ihrer Seite war und den grössten Anteil an ihren Erfolgen hat, sowie ihrem Vater Helge, der sie und ihre Schwestern seit Beginn ihrer Karriere 1973 voll unterstützt hat.

Zuletzt bedankte sie sich bei ihrer extra mitgereisten Schwester Birte Hohlstein-Janssen. Birte ist nicht nur seit 30 Jahren Silkes Duettpartnerin und hat gemeinsam mit ihr u.a. 9 WM-Titel und viele weitere Medaillen erschwommen, sondern war immer die treibende Kraft, daß Silke nach ihrem schweren Autounfall 1992 und ihrer Krebserkrankung 2016 überhaupt wieder ins Wasser gestiegen ist und damit auch im Mastersbereich so erfolgreich werden konnte.

Seit die IMSHOF 2003 als Ableger der International Swimming Hall of Fame ins Leben gerufen wurde, um die Leistungen der immer größer werdenden Masters-Familie weltweit entsprechend würdigen zu können, ist Silke Hohlstein-Terwesten nicht nur die 1. deutsche, sondern sogar die 1. europäische Synchronschwimmerin, der diese große Ehre zuteil wird. Sie darf sich jetzt „Honor Masters Synchronized Swimmer“ nennen.

Die IMSHOF hat ihre dauerhafte Ausstellung in Ft. Lauderdale/USA. 60 Mitglieder der Kommission aus vielen Nationen wählen jedes Jahr aus den Sparten Schwimmen, Wasserball, Springen und Synchronschwimmen Masters, die seit mindestens 16 Jahren am Stück in ihrer Sportart international erfolgreich sind und die Mastersbewegung so vorantreiben, sowie würdige Ehrenamtler. Pro Jahr werden  insgesamt maximal 8 Personen in die IMSHOF aufgenommen.

Natürlich war ein Abstecher zur legendären „Southfork-Ranch“ aus der bekannten Serie „Dallas“ Pflicht, haben Silke und Birte die Folgen in den 80ern doch immer dienstags abends nach dem Training heimlich geschaut! So war nach dem Besuch dieser „heiligen Hallen“ (incl. dem Grab von JR und dem berühmten Lincoln von Jock Ewing)  dort auch sofort klar, welche Musik die beiden im kommenden Jahr für ihre neue Duett-Kür zur Masters-Europameisterschaft gewählt haben…!

Toller Jahresbeginn für Willicher Synchros

Bereits am 2. Wochenende des neuen Jahres hat das Sportjahr 2018 für die Synchronschwimmerinnen des SV Willich 1965 e.V. begonnen. Ohne große Erwartungen nahm ein kleines Team von 4 Mädchen mit den Trainerinnen Birte Hohlstein-Janssen, Silke Hohlstein Terwesten und der Wertungsrichterin Carla Jossifoff am NRW Pflicht-Jahrgangstest in Bochum teil.  Da durch die Badschließung und die Weihnachtsferien 6 Wochen lang kein Training möglich gewesen ist, war die Vorbereitung natürlich katastrophal.

Erschwerend kam hinzu, dass seit Anfang des Jahres durch Regeländerungen des Weltschwimmverbandes FINA neue Pflichtfiguren, mit teilweise komplett neuen Bewegungen geschwommen werden müssen, die die Aktiven durch die Trainingspause natürlich nicht trainieren konnten.

Deshalb waren die Ergebnisse in den einzelnen Jahrgangswertungen umso erfreulicher!

Katharina Kremer (Jg.2007) belegte in ihrem Jahrgang Platz 7, Sina Leiding (Jg. 2004) wurde 5., Luzie Janssen (Jg.2008) verpasste ganz knapp mit 6/10 das Podest und belegte, den zwar undankbaren aber für uns, fantastischen 4. Platz und Janka Czobor (Jg. 2002), die erst seit Januar unsere Synchroabteilung bereichert und aus Ungarn zugezogen ist, konnte bei ihrem ersten Wettkampf in Deutschland sogar die Bronzemedaille in Empfang nehmen.

Besonders erstaunlich sind die Leistungen, da von den anderen Vereinen fast ausschließlich NRW-Kaderathletinnen am Start waren, die bereits teilweise bis zu 20 Stunden/ Woche trainieren. Unsere Synchros haben leider nur 2 Stunden Training/ Woche im Variobad (1,80m tief und 32° Wassertemperatur).

Die Ergebnisse sind die Grundlage für die weitere Planung. Nun bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die NRW Altersklassenmeisterschaften vor, die im April stattfinden. Dort werden dann auch endlich wieder Küren geschwommen.